Sommerhitze in Nordamerika: Wie die FIFA den Spielplan ans Wetter anpasst
Miami, Monterrey und Houston sind von Hitzestress bedroht. Abkühlungspausen, Anstoßzeiten und Fan-Tipps – basierend auf FIFA-Regeln und Klimaforschung.
Anders als die Winterausgabe 2022 in Katar findet die WM 2026 wieder im nordamerikanischen Sommer (Juni–Juli) statt. Hitze und Luftfeuchtigkeit belasten Spieler, Offizielle und Fans. Forschungsgruppen stellen im Vergleich zum Turnier 1970 in Mexiko einen Anstieg der extremen Hitzetage in Miami, Mexiko-Stadt, Houston und Guadalajara fest.
Die Abkühlungspausen der FIFA – obligatorische Trinkpausen, wenn Hitzestress-Schwellenwerte erreicht werden – gelten für alle 104 Spiele. Die Spielplaner verlegen zudem riskante Mittags-Anstoßzeiten in Freiluftstadien in den Abend; klimatisierte Stadien in Dallas, Houston und Atlanta übernehmen mehr Tages-Slots.
Fans in Freiluftstadien sollten sich auf Sonne, Wasser und atmungsaktive Kleidung einstellen. Miami und Monterrey zählen zu den heißesten Spielorten; Vancouver und Seattle sind mildere Pazifik-Optionen.
TV-Zuschauer könnten bei Hitze ein langsameres Tempo und mehr Rotation sehen – in Kombination mit einer Acht-Spiele-K.o.-Runde ist die Kadertiefe wichtiger denn je.
Sehen Sie unseren Spielplan in Pekinger Zeit und achten Sie auf offizielle Ankündigungen zu Abkühlungspausen. Den Fan-Guide mit Stadionhinweisen finden Sie hier.
Zusammengefasst aus WTK Sports, Climate Central und begutachteten Hitzerisiko-Studien – kein medizinischer Rat.